Skip to main content

LR Zoller-Frischauf & GR Traweger-Ravanelli: "Wirtschaft braucht Alternativen zum Handyparken"

Ort

Ort

Datum

Datum

11. Dezember 2015

Zeit

Zeit

08:30 Uhr

Handyparken ist teuer und belastend für Bürger und Wirtschaft
 
Handyparken könnte eigentlich eine schnelle und bequeme Möglichkeit sein, den Parkschein zu lösen. Es könnte wenigstens einen kleinen Teil der negativen Auswirkungen der Parkraumbewirtschaftung abfedern. Die Obfrau des Wirtschaftsbundes Innsbruck-Stadt, Wirtschaftslandesrätin Patrizia Zoller-Frischauf und die Klubobfrau der ÖVP-Stadtpartei, Gemeinderätin Barbara Traweger-Ravanelli kritisieren die momentane Umsetzung: "Die von Vizebürgermeisterin Pitscheider gewählte Variante funktioniert nicht. Sie ist teuer und eine zusätzliche Belastung für die BürgerInnen und die Wirtschaft. Es muss sehr rasch Alternativen geben!"
 
Während bei herkömmlichen Parkscheinautomaten die Anschaffung und Wartung von der Stadt getragen wird, müssen die zusätzlichen Kosten beim Handyparken von den Nutzern bezahlt werden. Klubobfrau Barbara Traweger-Ravanelli dazu: "Pro Parkvorgang fallen 19 bis 50 Cent an, die zusätzlich zur Parkgebühr bezahlt werden müssen. Das ist untragbar!" Ein Beispiel: Ein Versicherungsvertreter mit durchschnittlich 80 Parkvorgängen im Monat bezahlt bei einer Parkdauer von einer Stunde zusätzlich zu 112€ Parkgebühren, bis zu 40€ an Transaktionskosten. Die Gemeinderätin ergänzt: "Einige Anbieter haben zwar Gebühren-Flatrates, die Kosten sind dennoch nicht durchschaubar!"
 
Für Mitarbeiter, die in stressigen Situationen nicht auf Parkscheinautomaten zurückgreifen können, kann die Abrechnung zum Problem werden. Denn nicht alle besitzen Firmenhandys. "Es muss eine schnelle und kostengünstige Alternative geben. Dabei bin ich ganz bei WK-Bezirksobmann Karl Ischia und seiner Forderung nach der Einführung des "SmartPark-Systems 2.0". SmartPark hat sich über Jahre bewährt. Zirka jede 10. Buchung wurde über dieses System getätigt. Für die Wirtschaft würde die adaptierte Weiterführung eines SmartPark-Systems eine positive Begleitmaßnahme zur schon ausreichend belastenden Parkraumbewirtschaftung-Neu darstellen.", so Traweger-Ravanelli abschließend.