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LRin Zoller-Frischauf & GR Traweger-Ravanelli: "Politik vertreibt Gäste aus der Innenstadt ¬ Jetzt haben wir es schwarz auf weiß"

Ort

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Datum

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22. Oktober 2015

Zeit

Zeit

08:30 Uhr

Umsatzeinbußen, Verlust von Stammgästen und gravierende Nachteile für Mitarbeiter sind immer massiver werdende Probleme, mit denen sich Unternehmer seit der Einführung des Parkraumbewirtschaftungskonzeptes in Innsbruck herumschlagen müssen. Landesrätin und WB-Innsbruck Obfrau Patrizia Zoller-Frischauf hat schon lange vor den Problemen gewarnt: "Die gestern von der Wirtschaftskammer veröffentlichte Umfrage zeigt die Probleme der Unternehmer in Innsbruck schwarz auf weiß! Ich habe schon lange zu bedenken gegeben, dass die Parkraumbewirtschaftung für die Betriebe zur Schikane wird."
 
Vor allem einheimische Gäste verzichten immer öfter auf einen Gasthaus- oder Kaffeebesuch. Die Vorstellung während des Hauptganges zum Einwerfen vor die Tür zu müssen, schreckt viele Leute ab. Gemeinderätin Barbara Traweger-Ravanelli erklärt dazu: "Es ist unakzeptabel, dass Betriebe Stammgäste mit ihren Stammtischen verlieren, nur weil die Stadtregierung es nicht schafft auf die Realität einzugehen. Wenn 80% der befragten Betriebe einen Rückgang an Gästen verzeichnen, kann man nicht mehr länger zuschauen!"
 
Landesrätin Zoller-Frischauf fordert: "Die Rückkehr zur 19:00 Regelung ist die einzige Chance, um diese Benachteiligungen wieder zu bereinigen. Auch eine Ausweitung der Parkdauer auf 180 Minuten würde den vielen Betrieben in der Stadt, die ja auch Kommunalabgaben leisten und Arbeitsplätze sichern sollen, entgegenkommen." Der Wirtschaftsbund Innsbruck-Stadt und die Innsbrucker Volkspartei werden weiter daran arbeiten, diesen Nachteil für den Standort Innsbruck zu beenden.
 
Abschließend haben die Landesrätin und die Gemeinderätin noch einen Vorschlag an Vizebürgermeisterin Sonja Pitscheider: "Allein vom Durchgehen in der Altstadt, lässt sich nicht ablesen wie es den Unternehmern geht. Etwas, dass aber immer funktionieren würde ¬ Man redet mit den Unternehmerinnen und Unternehmern!"