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Unternehmen entlasten – Arbeit schaffen

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Datum

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12. Oktober 2017

Zeit

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11:19 Uhr

WB-Bezirksobfrau LRin Zoller-Frischauf: „Entbürokratisierung ist ein kostenloses Konjunkturprogramm!“

WB-Bezirksobfrau LRin Zoller-Frischauf: „Entbürokratisierung ist ein kostenloses Konjunkturprogramm!“
 

„Mit dem Wahl-Programm hat Sebastian Kurz genau den Nerv von unseren Unternehmerinnen und Unternehmern getroffen. Wir benötigen Wirtschaftswachstum, um unseren Wohlstand und die Systeme der sozialen Sicherheit finanzieren zu können“, schreibt WB-Bezirksobfrau LRin Patrizia Zoller-Frischauf allen Sozialromantikern ins Stammbuch. „Arbeitsplätze fallen nicht vom Himmel, sie werden von Unternehmerinnen und Unternehmern geschaffen, die dafür beste Rahmenbedingungen benötigen. Anstatt á la SPÖ auf neue Steuern und Angriffe auf bestehendes Eigentum zu setzen, braucht es jetzt Anreize, die das Unternehmersein fördern und finanzielle Freiräume schaffen!“
 
Drei Faktoren sind für das Wachstum verantwortlich: Exporte, heimischer Konsum und Investitionen der Unternehmen. Um die Investitionen auf einem hohen Niveau absichern zu können, müssen steuerliche Anreize geschaffen und vor allem die Unternehmen von unnötiger Bürokratie befreit werden. „In Tirol haben 90 Prozent der Unternehmen maximal zehn MitarbeiterInnen. Für diese Betriebe sind die geltenden Berichts- und Meldepflichten richtige Kostentreiber und blockieren viel Zeit, die besser in unternehmerisches Handeln gesteckt werden soll. „Wenn unsere Unternehmerinnen und Unternehmer nur noch vor behördlichem Papierkram sitzen, werden deren Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter später beim AMS leider dasselbe tun“, befürchtet Zoller-Frischauf.
 
„Genau am Punkt ist die KMU-Initiative von Sebastian Kurz, die besonders darauf abzielt, bürokratische Einschränkungen für Unternehmen mit weniger als 250-Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern abzuschaffen. Damit erhalten die Unternehmen den Freiraum zurück, der für erfolgreiches Wirtschaften notwendig ist. Außerdem steigern wir dadurch auch die Attraktivität für Unternehmen aus dem Ausland, um sich am Standort Tirol anzusiedeln. Eine klare Win-win-Situation für alle, für mehr Wettbewerbsfähigkeit, mehr Arbeitsplätze und einen stärkeren Wirtschaftsstandort“, ist LRin Zoller-Frischauf überzeugt.
 
Nein zu unbedachten Schnellschüssen
Für die Wirtschaftslandesrätin trennt sich bei der heutigen Nationalratssitzung die Spreu vom Weizen: „Der letzte Sitzungstag zeigt deutlich wer unser Land zukunftsorientiert an die Spitze führen und wer künftigen Generationen mit unbedachten Schnellschüssen massiv belasten will.“ Insbesondere stört Zoller-Frischauf, dass SPÖ, FPÖ und Co. aus der Vergangenheit nicht gelernt haben. „Der 24. September 2008 hat gezeigt, was in Nationalratssitzungen kurz vor Wahlen alles schiefgehen kann. Die damaligen Beschlüsse haben uns mit sagenhaften 30 Milliarden belastet. Die neue Volkspartei ist hier der einzige Garant für nachhaltige Politik“, so Zoller-Frischauf, die den Vorschlag von Sebastian Kurz, gravierende Gesetzesbeschlüsse kurz vor der Wahl zu verbieten, begrüßt.