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© Philipp Brunner

Michaela Hysek-Unterweger mit 96,4 % zur neuen WB-Bezirksobfrau gewählt

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Datum

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14. September 2018

Zeit

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22:13 Uhr

Hörl: „Mit neuem Elan und bundespolitischem Rückenwind für Osttirol arbeiten!“

Hörl: „Mit neuem Elan und bundespolitischem Rückenwind für Osttirol arbeiten!“

Bei der heutigen Bezirksgruppenhauptversammlung in der WITO Konstruktionen Lorenz Pan GmbH wurde die 38-jährige Unternehmerin Michaela Hysek-Unterweger zur neuen Bezirksobfrau des Wirtschaftsbundes Lienz gewählt. Zu ihrem Team zählen Robert Edlinger, Hans Gumpitsch, Richard Ortner, Christof Schett und Leonhard Unterrainer als Stellvertreter. Landesobmann Franz Hörl sieht in der Wahl einen „inhaltlichen und personellen Neustart“ und sieht diese auch als Auftrag, „mit neuem Elan und bundespolitischem Rückenwind für Osttirol zu arbeiten.“

Die geschäftsführende Gesellschafterin der Unterweger Früchteküche GmbH & UWE Betriebs- und Handels GmbH kehrte nach Berufs- und Studienaufenthalten in Triest und Wien wieder in die Heimat zurück, um den elterlichen Betrieb zu übernehmen. „Die Entscheidung, den Betrieb zu übernehmen und mit meiner Familie in Osttirol zu leben ist mir nicht schwergefallen – ich war und bin vom Produkt überzeugt und genieße die Vorzüge der Region“, so Unterweger. Ebenso positiv bewertet sie auch die Entwicklung im Bezirk. „Unsere Betriebe investieren stark in qualitatives Wachstum und schaffen hochwertige Arbeitsplätze. In den vergangenen zehn Jahren flossen stolze 600 Millionen Euro in Betriebserweiterungen, Maschinen und Digitalisierung. Das ist eine solide Basis für die Zukunft“, betont die neue Bezirksobfrau.


Osttiroler im Bezirk halten

Demgegenüber stehen die Hemmnisse durch Bevölkerungsrückgang und Fachkräftemangel. „Hier braucht es die richtigen Antworten. Für unseren Bezirk braucht es dringend berufliche Perspektiven, gezielte Qualifikationsmaßnahmen und gute Angebote in den Bereichen öffentlicher Verkehr und Kinderbetreuung. Nur wenn diese Faktoren passen, wird es auch gelingen, Osttirolerinnen und Osttiroler im Bezirk zu halten oder für eine Rückkehr zu gewinnen“, ist Hysek-Unterweger überzeugt, die bei ihrer Arbeit auch auf die Kraft des neuen Teams setzt. „Wir haben ein Team aus Unternehmern geformt, die in den letzten Wochen mit mir gemeinsam an der Zukunft des Osttiroler Wirtschaftsbundes gearbeitet haben. Uns ist es wichtig, den Interessen der Unternehmen eine Stimme zu geben, die nicht überhört wird. Es sind Persönlichkeiten mit verschiedenen Hintergründen, aus verschiedenen Regionen und aus unterschiedlichen Sparten – vom Handwerk zum Dienstleistungsunternehmen, vom Traditionsbetrieb bis zum jungen Unternehmen. Sie sind bereit, nicht nur für ihr eigenes Unternehmen Verantwortung zu übernehmen, sondern haben auch die Entwicklung der Region im Blick.“


Hörl: „Balance zwischen Naturschutz und Wirtschaft notwendig – Bundespolitik verleiht Unternehmen Rückenwind!“

WB-Landesobmann Franz Hörl verwies bei der Bezirksgruppenhauptversammlung auf das wachsende Spannungsfeld zwischen Naturschutz und Wirtschaft. „Umweltschutz und Wirtschaft. Auch dieses Thema trifft den Bezirk mit dem Nationalpark und sorgt auch dafür, dass ökonomisch nutzbarer Raum zu einem noch knapperen Gut wird. Mir ist schon wichtig darauf hinzuweisen, dass der verantwortungsvolle Umgang mit unserer Natur einen Platz haben muss, das ist ganz in unserem Interesse. Jedoch müssen wir in der Politik darauf achten, dass wir uns selbst nicht zu viel an Handlungsspielraum und Gestaltungsmöglichkeit entziehen“, so der Nationalratsabgeordnete. Als positiv und hilfreich für die Wirtschaft bewertet er die Arbeit der Bundesregierung. „Ob die Reduzierung der Umsatzsteuer auf Nächtigungen, Arbeitszeitflexibilisierung, die Reformen bei der Mangelberufsliste und Rot-Weiß-Rot-Karte oder die Investitionen in die Digitalisierung in Bildung und Beruf: Es geschieht vieles auf zahlreichen Ebenen und dies trägt vor allem zur Entlastung und Stärkung unserer Unternehmen bei“, betont Hörl.

„Der Mut zu Entscheidungen seitens der Landes- und Bundesregierung ist für uns alle das Signal, dass wir uns nicht umsonst ins Zeug werfen. Es ist eine Bestätigung, dass das was wir tun, auch Sinn macht. Dass unsere sachlichen Argumente gehört und umgesetzt werden und wir damit aktiv unseren Lebensraum besser machen können. Das ist ein schöner Antrieb. Das ist es, weshalb wir uns alle politisch engagieren“, so Franz Hörl bei seiner Rede.