Skip to main content

Mahrer: Unser Land braucht zentrale Veränderungen, damit es als Standort in Zukunft bestehen kann!

Ort

Ort

Datum

Datum

02. Oktober 2017

Zeit

Zeit

15:01 Uhr

WB-Spitzenkandidat Franz Hörl und Wahlkreiskandidat NR Josef Lettenbichler schworen Mitglieder auf Intensivwahlkampf ein.

WB-Spitzenkandidat Franz Hörl und Wahlkreiskandidat NR Josef Lettenbichler schworen Mitglieder auf Intensivwahlkampf ein.
 

Zum Unternehmerfrühstück mit Wirtschaftsminister Harald Mahrer, WB-Landesobmann Franz Hörl und NR Josef Lettenbichler lud WB-Bezirksobmann Peter Seiwald am vergangenen Samstag nach St. Johann. Thema Nummer 1 beim Zusammentreffen der Unternehmerinnen und Unternehmer war die kommende Nationalratswahl. „Es ist für unsere Region enorm wichtig, dass die Wirtschaft auch in den kommenden fünf Jahren stark in Wien vertreten ist. Das erreichen wir am besten mit vielen Vorzugsstimmen für Franz Hörl und Josef Lettenbichler“, betonte Seiwald. Landesobmann Hörl, WB-Spitzenkandidat auf Platz 2 der Tiroler Landesliste, möchte als Abgeordneter wieder selbst mitentscheiden: „In den vergangenen Wochen habe ich knapp 80 Betriebe besucht und mir dabei ein gutes Bild von der aktuellen Situation machen können. Wir müssen die Bürokratie dringend zurückdrängen und zudem das Potenzial an Arbeitskräften stärker aktivieren, denn diese Ressource ist oftmals knapp“, so Hörl.
 
Für Josef Lettenbichler, Top-Kandidat des WB im Wahlkreis Unterland auf Platz 3, ist das Ziel klar: Wiedereinzug ins Parlament. Der Energiesprecher der ÖVP will weiterhin „Ansprechpartner für die Menschen in der Region sein, egal ob bei kleinen oder großen Anliegen“. „Ich konnte mir über die Jahre ein gutes Netzwerk in Wien aufbauen, das ich auch weiterhin für unsere Region nutzen möchte“, so Lettenbichler.
 
„Unser Land braucht zentrale Veränderungen, damit es als Standort in Zukunft bestehen kann!“, brachte Wirtschaftsminister Harald Mahrer die politische Devise der neuen Volkspartei auf den Punkt. Dazu zählen vor allem auch Investitionen in den Wirtschafts- und Arbeitsraum Österreich. „Wir brauchen digitale Infrastruktur bis in alle Seitentäler. Zudem muss der Staat in Zusammenarbeit mit privaten Geldgebern vermehrt Mittel in die Hand nehmen, um zusätzliche Wertschöpfung zu generieren“, fordert Mahrer. Neben der Förderung der Ausbildung im IT-Bereich brauche es generell ein massives Investment in Bildung, Forschung und Entwicklung und alternative Finanzierungsmodelle, damit Unternehmen für ihre guten Ideen die notwendigen Kredite bekommen. Die heimischen Unternehmen bräuchten aber auch dringend neue steuerliche Anreize. „Mit dem Wegfall der Steuern auf nicht entnommene Gewinne und der Senkung der Lohnsteuer setzen wir hier wichtige Zeichen“, so Mahrer. Bei der Frage nach der Finanzierung betont Mahrer, dass diese vor allem in drei Bereichen geschehen müsse. „Unser Plan setzt einerseits auf Wirtschaftswachstum und somit höhere Einnahmen und andererseits auf deutliche Kosteneinsparungen. Wir müssen die staatlichen Ausgaben von derzeit 187 Milliarden Euro dort kürzen, wo es keinen Nutzen für die Menschen bringt. Und drittens stehen wir für eine Effizienzsteigerung im System, wie zum Beispiel bei den Sozialversicherungen“, so Mahrer, der zuletzt auch nochmals eine der wesentlichsten Forderungen der Unternehmerinnen und Unternehmer als wichtiges politisches Ziel erklärte: „Wir brauchen die Arbeitszeitenflexibilisierung. Dies wünschen sich nicht nur die Arbeitgeber, sondern vielfach auch die Arbeitnehmer. Für den Standort Österreich und Tirol sowie die kommende Generation wird diese Frage eine richtungsweisende sein“, so Mahrer.