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Hörl zu Standortpaket: Regierung macht mit Entlastung und Standortförderung ernst!

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Datum

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07. März 2018

Zeit

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15:09 Uhr

Tiroler Wirtschaftsbund begrüßt umfassendes Maßnahmenpaket zur Standortsicherung

Erfreut zeigt sich Tirols Wirtschaftsbundobmann Franz Hörl über das im Ministerrat beschlossene Standortpaket. „Die geplante Aufnahme des Wirtschaftsstandortes als Staatsziel in der Verfassung zeigt deutlich, welchen Stellenwert die Wirtschaft in der Bundesregierung genießt“, so Hörl. Hinzukommt die breite Palette an Entlastungs-, Bildungs- und Modernisierungsmaßnahmen, die genau am richtigen Punkt ansetzen. „Neue Bildungsangebote mit Fokus auf Digitalisierung, die Zusage zur Senkung der Steuerlast und Erleichterungen bei Betriebsanlagengenehmigungen unter 600m2 sind ein Signal an unsere Jugend, die Unternehmen und vor allem auch kleine Betriebe“, erklärt Hörl. Er plädiert für rasche Umsetzungen und weitere Erleichterungen für jene, die im Land für Wertschöpfung und Beschäftigung sorgen.

Als persönlichen Erfolg wertet Hörl auch, dass Beherbergungsbetriebe bis zu 30 Betten in Zukunft von der Genehmigungspflicht ausgenommen sind. „Damit wird eine langjährige Tiroler Forderung, die ich auch massiv in den Koalitionsverhandlungen eingebracht habe, erfüllt!“ Positiv bewertet Hörl weiters auch die Maßnahmen zur Ausbildungsoffensive mit Blick auf künftige Fachkräfte. „Das klare Bekenntnis zur Lehre und die Stärkung der Berufsorientierung an den Schulen nehmen auf die Bedürfnisse der Zukunft bedacht und geben unseren Jungen neue Perspektiven. Dazu tragen auch die 13 neuen Berufsbilder mit Schwerpunkt Digitalisierung und die Einführung der digitalen Grundausbildung in der Sekundarstufe I bei. Vor allem diese Adaption der Lehrinhalte beweist den Weitblick der Regierung“, so Hörl.

Zudem begrüßt der Wirtschaftsbundobmann die Initiative von Ministerin Margarete Schramböck, den Standort betreffende Gesetze – wie etwa die Umweltverträglichkeitsprüfung – evaluieren und zusätzliche verfahrensbeschleunigende Maßnahmen setzen zu wollen. Mit der Erweiterung der Genehmigungsfreistellungsverordnung, der Reduktion des Kumulationsprinzips, der Präzisierung des Grundsatzes „Beraten statt Bestrafen“ und der Eingrenzung des Beauftragtendschungels sieht Hörl langjährige Forderungen des Wirtschaftsbundes erfüllt. „Gerade letzteres hat in der Vergangenheit untragbare Ausmaße angenommen und Unternehmerinnen und Unternehmer oft sinnlose Bürokratie auferlegt.“

Gespannt blickt Hörl auf die weiteren Vorschläge und Maßnahmen zur Senkung der Steuerlast für Unternehmen. „Die im Beschluss formulierte Steuerstrukturreform mit dem Ziel der Entlastung ab 2020 und die nachhaltige Lohnnebenkostensenkung lassen auch hier die richtigen weiteren Schritte erwarten“, zeigt sich Hörl überzeugt.