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Hörl zu Natura-2000: Felipe muss sich entscheiden: Steht sie hinter Tirol oder nur hinter einer schwindenden Öko-Partei?

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Datum

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13. Oktober 2017

Zeit

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12:38 Uhr

Felipe und ihr Umfeld vernadern Tirol in Brüssel, reden heimischen Naturschutz klein und spielen sich dann, nach der erbetenen Anzeige durch die Kommission, als große Europäer auf.

Felipe und ihr Umfeld vernadern Tirol in Brüssel, reden heimischen Naturschutz klein und spielen sich dann, nach der erbetenen Anzeige durch die Kommission, als große Europäer auf.


Wirtschaftsbundobmann Franz Hörl bezeichnet die jüngsten Natura-2000-Entwicklungen als entbehrlich und hoch gefährlich. „Wir müssen uns nicht verstecken, im Gegenteil: In Tirol stehen bereits 25 Prozent der Landesfläche unter Schutz und Österreich liegt bei den Natura-2000-Gebieten innerhalb der Alpenkonventions-Staaten an zweiter Stelle. Hier geht es also nur um öko-ideologische Eigeninteressen und einen Kniefall vor diversen NGOs, die Tirol zu einem Naturschutzreservat umfunktionieren wollen“, so Hörl. Für ihn sei klar, dass es zu keinen weiteren Nominierungen kommen dürfe. „Dahingehend danke ich Landeshauptmann Günther Platter, der diese Haltung unmissverständlich vertritt.“

Landeshauptmann-Stellvertreterin Ingrid Felipe hingegen müsse sich jetzt entscheiden. „Spielt sie ein gemeinsames Spiel mit der EU oder kämpft sie mit Tirol für eine ausgewogenen Balance zwischen Schutz und Nutzung?“ so Hörl. Er betont, dass er den „von realitätsfremden EU-Beamten erteilten Nominierungsbefehl“ nicht so hinnehmen werde. „Diese Beamten zeigen in Gesprächen offenkundig ihre förderalismusfeindliche Haltung und ihren von Umweltverbänden aufgeheizten Drang, mit allen Mitteln gegen Österreich und Tirol vorzugehen!“ Hörl möchte sich diesen ideologisch motivierten Angriffen auch in Zukunft dagegenstemmen. „Wir werden uns weiterhin für die Interessen der Bevölkerung einsetzen. Schutz ja, aber mit Augenmaß und Realitätssinn“, spricht Hörl auch die Dauerbrenner Pia Val Gronda und Isel an. „Wir müssen mit geeinter Kraft und sachlicher Zusammenarbeit unsere gerechtfertigten Argumente stärken. Ich kann nur hoffen, dass Frau Felipe diesen Weg mitgeht und die Interessen des Landes vor jene einer schwindenden Öko-Partei stellt!“ Ansonsten, prophezeit Hörl, wird für die Grünen nach dem 25. Februar 2018 wieder die Oppositionsbank bereitstehen.