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Hörl: Umweltdachverband stellt sich ganz offen gegen die Interessen Österreichs!

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Datum

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13. November 2017

Zeit

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13:08 Uhr

Wirtschaftsbundobmann Franz Hörl kritisiert Auftreten des Umweltdachverbandes in Sachen Natura-2000-Nachnominierungen

 

Wirtschaftsbundobmann Franz Hörl kritisiert Auftreten des Umweltdachverbandes in Sachen Natura-2000-Nachnominierungen
 

Als „starkes Stück“ bezeichnet Tirols Wirtschaftsbundobmann Franz Hörl das Auftreten des Umweltdachverbandes in Sachen Natura-2000-Nachnominierungen. „Dieser tritt in Brüssel ganz offen und ungeniert gegen die Interessen unseres Landes auf und hat sich dort zu einem treuen Partner der EU-Bürokratie gemacht“, so Hörl. Der Landesobmann kritisiert dabei vor allem, dass man dort ständig Unterlagen abliefere, die weder transparent sind, noch in irgendeiner Form von anderer Stelle geprüft werden.“ Gemeinsam mit dem „willfährigen Gehilfen“ Frank Vassen, dem für das Thema zuständigen Beamten in Brüssel, entstehe so eine „fatale Allianz, die ideologisch getrieben agiere und den Alpenraum am liebsten als reinen Naturraum sehe“.

Für Hörl ist es völlig unzulässig, dass Österreich als Mitgliedsstaat auf der Grundlage von Dokumenten des Umweltdachverbands verklagt werde. „Die Vorgangsweise ist mehr als fragwürdig und darf keinesfalls um sich greifen, ansonsten ist es mit ausgewogenen und fairen Maßnahmen auf EU-Ebene wirklich vorbei. Dass der Umweltdachverband daneben so unverhohlen gegen Österreich agiere und dabei zigtausende Existenzen im eigenen Land verrate, komme erschwerend hinzu. „Dem Herrn Vassen in seinem Brüsseler Büro wird es ziemlich egal sein, wie die Zukunft für junge Menschen in unseren Tälern und ländlichen Regionen aussieht. Er hat ja dort wahrscheinlich bis zur Pensionierung einen sicheren Sessel“, so Hörl.