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Hörl: Neue Rot-Weiß-Rot-Karte bringt mehr Praxisnähe und Treffsicherheit!

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Datum

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27. Februar 2019

Zeit

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15:20 Uhr

Dringliche unternehmerische Problemstellungen werden durch praxisnahe politische Lösungen behoben

Dringliche unternehmerische Problemstellungen werden durch praxisnahe politische Lösungen behoben

Im heutigen Ministerrat wurde die Anpassung der Rot-Weiß-Rot-Karte beschlossen. „Diese war schon immer ein wesentliches Instrument für die Anwerbung von Fachkräften, doch leider auch mit zu vielen bürokratischen Hürden verbunden“, so Tirols Wirtschaftsbundobmann NR Franz Hörl. Mit der nunmehr erfolgen Adaptierung sei ein wichtiger Schritt in Richtung Praxisnähe und wirtschaftliche Treffsicherheit erfolgt.

„Das ist umso wichtiger, um auf dem Weg zum österreichischen Arbeitsmarkt keine interessierten Personen aufgrund verbesserungsfähiger Rahmenbedingungen zu verlieren“, betont Hörl. Die Neuerungen betreffen vor allem den Entfall der ortsüblichen Unterkunft bei Antragstellung. „Damit ist die praxisferne Bestimmung, vor einer Bewilligung des Antrages bereits eine Unterkunft in Österreich nachweisen zu müssen, nunmehr Vergangenheit“, so der Tiroler Nationalratsabgeordnete. Massiv reduziert werden soll auch der Postlauf der Antragstellung und damit die Zeit, bis Anträge bearbeitet und abgeschlossen werden. Hörl: „Mit neuen digitalen Verfahren wird Österreichs Bürokratie damit auch in Sachen Rot-Weiß-Rot-Karte fit gemacht.“

Eine weitere im Ministerrat beschlossene Neuerung betrifft die Anpassung von Gehaltsgrenzen bei „sonstigen Schlüsselkräften“ und damit bei jener Gruppe, die mit ca. 60 Prozent bereits bisher den Großteil der Antragsteller ausmachten. Dazu zählen unter anderem Managerinnen und Manager bzw. hoch spezialisierte IT-Fachkräfte. In Verbindung mit der bereits mit Jahresbeginn umgesetzten Regionalisierung der Mangelberufsliste sowie der erweiterten Bundes-Mangelberufsliste (45 statt 27 Berufe) wurden somit wesentliche Grundlagen für die noch effektivere Lukrierung von Fachkräften geschaffen. „Die Bundesregierung und die zuständige Bundesministerin Margarete Schramböck zeigen damit, dass sie es verstehen, dringliche unternehmerische Problemstellungen durch praxisnahe politische Lösungen zu beheben“, so Hörl.