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Entlasten, sparen und Schwerpunkte setzen – Österreich macht sich fit für die Zukunft!

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Datum

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20. April 2018

Zeit

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12:29 Uhr

Schluss mit neuen Schulden ab 2019, Investitionen in Nachhaltigkeit, Mobilität und erneuerbare Energie

Für Wirtschaftsbundobmann NR Franz Hörl zeigt der beschlossene Budgetentwurf für 2018 und 2019, dass die Regierung ihren Worten nun die richtigen Taten folgen lässt. „Damit lässt sich schwarz auf weiß belegen, dass man wirklich Grundlegendes verändern und damit eine solide Basis für die Zukunft unseres Landes schaffen will. Mit dem Ziel, ab 2019 keine neue Schulden mehr aufzunehmen, denkt die Regierung schon heute an morgen und beweist damit, dass sie ihre Verantwortung verstanden hat und ernst nimmt.“

Umso entscheidender sind dafür die konkreten Ziele, die mit dem Budget verfolgt werden: „Dazu zählt das Ja zur Entbürokratisierung, der Weg hin zu einem bürgernahen Staat, die Unterstützung bei Investitionen und Gründungen, vor allem im Bereich der Innovation, sowie das Bekenntnis zur Modernisierung von Ausbildungsformen und die Berücksichtigung der zunehmenden Digitalisierung in zeitgemäßen Berufsbildern“, zeigt sich Hörl erfreut, dass man nun die richtigen Weichen stellt.

„Allein die Reduzierung von 14 unterschiedlichen auf ein zentrales bundesweites Gewerberegister ist ein Paradebeispiel moderner Administration. Das gleiche gilt für das Vorhaben, die wichtigsten Amtswege zu digitalisieren und damit auch die Verwaltung in ein neues Zeitalter zu führen. Genau das sind die Dinge, die Menschen entlasten, ihnen keine Zeit mehr rauben und zudem Kosten im System sparen. So geht Politik von heute und nicht anders!“

Für NR Rebecca Kirchbaumerstehen in Sachen Budget vor allem die zügige Fertigstellung des Brennerbasistunnels sowie die Förderungsmaßnahmen für den Tourismus im Vordergrund. „Der Basistunnel wird, wenn er 2027 eröffnet wird, zu einer enormen Entlastung auf der Brennerroute führen. Um seine volle Kapazität nützen zu können ist es für den Brenner Basistunnel allerdings unumgänglich, dass die Zulaufstrecken in Italien und Bayern zeitgerecht ausgebaut und an das erhöhte Aufkommen angepasst werden“, so Kirchbaumer. Auch die Investitionsanreize für Tourismusbetriebe sind für die Abgeordnete ein klares Signal aktiver Standortförderung: „Schließlich beschäftigen die über 90.000 heimischen Betriebe in der Tourismus- und Freizeitwirtschaft über 770.000 unselbständig Beschäftigte und erarbeiten etwa 16 Prozent des Bruttoinlandsprodukts!“

NR Josef Lettenbichler streicht die Maßnahmen im Energiebereich als „besonders nachhaltige Facette“ des Budgets hervor. Der Anteil der erneuerbaren Energien in Österreich liegt bereits derzeit bei rund 33,5 %. Strom wird bereits zu 72 % aus erneuerbarer Energie erzeugt. „Damit sind wir, was den Stromsektor betrifft, heute schon Vorreiter in Europa und die Nummer eins in der EU. Aber wir wollen und werden noch einen Schritt weitergehen“, verweist Lettenbichler auf die im Budget festgeschriebenen Ziele. „Wir wollen den Schutz unseres Klimas verbessern und weiterhin die Versorgungssicherheit in Österreich auch für spätere Generationen garantieren. Es handelt sich um sehr ambitionierte Vorhaben, welche die Einbindung aller Beteiligten erfordert. Wir wollen Strom bis 2030 zu 100 % national bilanziell aus erneuerbaren Quellen decken. Zusätzlich ist es unser Ziel, 2030 über 30 % weniger Emission im Verkehrsbereich gegenüber 2016 zu erreichen.“