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v.l.n.r.: Vizepräsident Manfred Pletzer, Landesobmann Franz Hörl, Wirtschaftslandesrätin Patrizia Zoller-Frischauf, designierter Präsident der Tiroler Wirtschaftskammer Christoph Walser, Landeshauptmann Günther Platter, Vizepräsidentin Martina Entner und Vizepräsidentin Barbara Thaler;

Christoph Walser mit 97 Prozent zum neuen WK-Präsidenten gewählt

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Datum

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09. Oktober 2018

Zeit

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23:02 Uhr

Franz Hörl: „Die von mir 2016 versprochene Verjüngung ist mit einem starken Signal der Wirtschaftsbund-Familie gelungen!“

Franz Hörl: „Die von mir 2016 versprochene Verjüngung ist mit einem starken Signal der Wirtschaftsbund-Familie gelungen!“

Im Rahmen der 22. außerordentlichen Landesgruppenhauptversammlung des Tiroler Wirtschaftsbundes wurde Christoph Walser (43) in Völs mit 97 Prozent der Delegiertenstimmen zum designierten Präsidenten der Tiroler Wirtschaftskammer gewählt. Erstmals in der Geschichte des Wirtschaftsbundes wurde diese Entscheidung an die Mitglieder delegiert, die offizielle Amtsübergabe findet am 14. November statt.

Der designierte Präsident erklärte, vor allem der Lehre wieder jenen Stellenwert zu geben, den sie verdient hat. „Wir müssen nicht die Akademikerquote, sondern die faktische Ausbildungsquote im Auge behalten und da sind wir in Österreich Weltspitze. Dazu gehört die Aktualisierung des Ausbildungssystems ebenso wie die Arbeit am positiven Image der Lehre. Die Menschen, die eine Lehre machen, müssen zu Recht stolz auf das sein, was sie geleistet haben und was sie können.“ Mit Blick auf die künftige  Interessenvertretung, zeigt sich Walser überzeugt, „der Wirtschaft gemeinsam mit einem starken Wirtschaftsbund und einem bestens vernetzten Landesobmann Franz Hörl eine starke Stimme zu geben. Ich möchte ein greifbarer Präsident sein, daher trete ich mit einem starken Team an.“ In der Wirtschaftskammer selbst möchte der Transportunternehmer die Zeichen der Zeit im täglichen Betrieb umsetzen.  "Wir müssen uns stärker unseren Mitgliedern zuwenden und den Servicegedanken forcieren. Die Kammer soll nicht in starren Strukturen denken, sondern in Wertschöpfungs-Kreisläufen und für ihre MItglieder schnell und wirksam da sein“, so Walser.

Wirtschaftsbundobmann Franz Hörl betont, dass mit der Wahl gleich mehrere maßgebliche Faktoren erfüllt sind. „Erstens verfügt Christoph Walser über großes Ansehen und eine für das Amt sehr stimmige Erdung als Unternehmer und Politiker, zweitens kommt es zur gewünschten Verjüngung in der Kammer. Wichtig war mir auch, dass die Wahl durch die Mitglieder ein gemeinsames Signal dafür ist, geeint in die Zukunft zu gehen und die Aufgaben somit gestärkt anzupacken“, so der Tiroler Wirtschaftsbundobmann. In seiner Rede vor den Delegierten betonte Hörl, dass die Wirtschaft wieder sicht- und spürbar geschlossen auftritt und damit wesentlich zu wichtigen Entscheidungen der jüngeren Vergangenheit beigetragen hat. „Das war zuletzt auch bei der Einführung der Arbeitszeitflexibilisierung der Fall, die wir bestens Gewissens gefordert und gegen tiefste populistische Attacken der SPÖ verteidigt haben“. Besonders die Maßnahmen der Bundesregierung zeigen zudem, dass auch der Kurs Österreichs mit den Forderungen der Wirtschaft übereinstimme. „Das begann bei den entlastenden Maßnahmen für den Tourismus, führte über den Familienbonus bis hin zur Gewerbefreistellungsverordnung. Endlich haben wir es geschafft, den Modus zu verändern – weg von den Worten, hin zu den Taten“, so Hörl. Dahingehend bedankte er sich nicht nur bei Landeshauptmann Günther Platter für dessen Akzente und Loyalität, sondern blickte zugleich in die Zukunft: „Wenn wir die notwendigen Reformen in Sachen Lohnnebenkosten, Arbeitsmarktförderung und Sozialversicherung erfolgreich absolvieren, verfügt unser Land über ein starkes Fundament für eine gute Zukunft!"